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Planung

Formale Gartengestaltung

Der Formale Garten - die symmetrische oder die asymmetrische Form

Es gibt zwei Möglichkeiten, einen formalen Garten anzulegen - symmetrisch oder asymmetrisch.
Bei beiden Formen können wir direkt erkennen, dass das Gelände von Menschen 'künstlich' angelegt wurde. Wird ein solcher Garten nicht regelmäßig gepflegt, wird in ihm sehr schnell der Eindruck von Unordnung und Verwahrlosung entstehen.
Formale Gärten eignen sich sowohl für große, offen liegende Grundstücke mit gleichmäßiger Geländestruktur als auch für sehr kleine Gartenräume, deren Raumwirkung dadurch besonders optimiert werden kann. Der hohe Arbeitsaufwand zur Instandhaltung kann durch die Auswahl pflegeleichter Pflanzen reduziert werden.

Freie Gestaltung

Der freigestaltete Garten
Solch ein Garten orientiert sich in der Regel an Gestaltungsmerkmalen, die aus der der freien Landschaft bekannt sind.
In einem unregelmäßig aufgebauten Garten und solchen mit unregelmäßigem Gefälle können wir diese Gestaltungsart gut umsetzen. Diese Form ist ideal für Gärten auf dem Land, am Wald oder am Stadtrand, da sie versucht, natürliche Formen im Garten nachzubilden. Es sollte uns sogar gelingen, einen freigestalteten Garten mit der freien Landschaft in der Umgebung "verschmelzen" zu lassen.

der Kombinierte Garten

Diese Mischform strebt die gelungene Kombination von formalen und frei gestalteten Bereichen und Elementen in einem Garten an.

Ein formaler Bereich kommt unmittelbar an unserem Wohnhaus besonders gut zur Geltung, da er hier die geraden Linien und Flächen des Gebäudes widerspiegeln kann. Freier gestaltete Bereiche lassen sich günstiger am Ende unseres Gartens und an den Grundstücksrändern platzieren. In großen Gärten ist es auch möglich, Eck- oder Randbereiche streng formal anzulegen (z. B. Gemüse- und Kräutergarten).

Gestaltungsstil

Gestaltungsstil
In der Gartengestaltung gibt es weltweit unterschiedlichste Stilrichtungen mit jeweils klar erkennbaren Stilmitteln.
Aufgrund dessen, dass die Welt ständig zusehends zusammenwächst, erreichen uns immer mehr Anregungen - aber auch Pflanzen und Baustoffe - aus anderen Kulturen. Dies hat gerade in den letzten Jahren zu einer wesentlichen Erweiterung der Auswahlmöglichkeiten für die Anlage unseres eigenen Gartens geführt. Dies ist eine Bereicherung, die allerdings auch einen Nachteil mit sich bringt:
Die Qual der Wahl bei der Entscheidung für den Gestaltungsstil unseres Gartens muss bewältigt werden!!!

Die einzelnen Gartenstile - betrachten wir sie in ihrer klassischen Form - sind geprägt von jeweils typischen Baustoffen und Pflanzen.
Hieran können wir die ersten Entscheidungen festmachen: gefällt mir der Gesamtstil? Finde ich die verwendeten Baustoffe ansprechend, passen sie zu unserem Haus und zur Umgebung? Mag ich die Pflanzen - ihre Blatt- und Wuchsformen, ihre Farben und Düfte? Gedeihen diese Pflanzen in unserem Klima und in unserem Gartenboden? Werde ich mich in einer solchen Umgebung wohl fühlen? Und! - lässt sich in einem so gestalteten Garten überhaupt das erleben, was ich von ihm erwarte?!
Aber auch: Will ich „nur" ein Stilmittel anwenden oder wünsche ich mir eine Kombination aus mehreren? Gibt es dabei dann Schwerpunkte, die ich setzen will? Ist eine solche Kombination überhaupt machbar?

Zusätzlich müssen wir leider auch drei wesentliche Faktoren zu unserer letztendlichen Entscheidungsfindung heranziehen: das „Zeitbudget", das uns bei der Anlage, Pflege und Nutzung des Gartens zur Verfügung stehen wird, die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten und unsere finanziellen Möglichkeiten.